Die Lösung des ERP-Paradoxons durch „Lean“-Konzepte

Von Israel Rosales am 25. Februar 2015

ERP-Implementierungen, die Unternehmen voranbringen und wettbewerbsfähiger machen sollen, können manchmal Geschäftsprozesse fast bis zur Unbeweglichkeit einschnüren, man spricht hier vom “ERP-Paradoxon”. In diesem Beitrag stellen wir Ihnen vor, wie Sie in drei Schritten zu einem schlanken Konzept zurückkehren und Ihre Geschäftprozesse wieder flexible werden lassen.

1. Kontinuierliche Verbesserungen vornehmen

Um ständige Verbesserung kostengünstig zu ermöglichen, braucht es flexiblere IT-Tools, als das ERP-System sie bietet. Denn nur Tools, die Folgendes ermöglichen, bringen Unternehmen wirklich weiter:

  • Kontinuierliche VerbesserungVerschwendung nach und nach beseitigen, indem Prozesse nach „Lean“-Prinzipien verbessert und den wechselnden Anforderungen der Kunden angepasst werden
  • Dem Kundenpersonal ermöglichen, Verbesserungen, die von der Basis kommen, umzusetzen, sodass der kontinuierliche Verbesserungsprozess im Rahmen der Unternehmensphilosophie in allen Geschäftsbereichen verinnerlicht und „gelebt“ wird
  • „Big-Bang“-Projekte überflüssig machen, die mit einem enormen Budget und Ressourcenaufwand einhergehen. Denn ist ein einjähriges Projekt endlich einmal abgeschlossen, sehen die Anforderungen oft schon wieder ganz anders aus, und die Arbeit geht von vorne los.

 

 

2. Wertschöpfende Ressourcen freimachen

ERP-Systeme ziehen Daten an wie schwarze Löcher Materie – es müssen ständig mehr und mehr Daten eingegeben und gepflegt werden. SCM-Experten sind besser eingesetzt, wenn sie sich damit beschäftigen, wie Prozesse verbessert werden können oder sich Verschwendung vermeiden lässt, als sich mit Dateneingabe zu beschäftigen.

Das Lagerteam schafft zum Beispiel keinen Mehrwert, indem es jeden Tag drei Stunden mit SAP beschäftigt ist, sondern wenn es die Lagerprozesse verbessern, mit den vorhandenen Ressourcen mehr leisten oder die Durchlaufzeit der Prozesse verkürzen kann. Dasselbe gilt für andere SCM-Bereiche wie die Beschaffung und die Produktion.

Um den Zeitaufwand für die Eingabe riesiger Datenmengen in das unersättliche ERP-System zu reduzieren, brauchen die Teams die richtigen Tools. Diese Tools sollten:

  • sich in die alltäglichen Office-Anwendungen wie Microsoft Excel integrieren lassen
  • das Hoch- und Herunterladen großer Datenmengen in das bzw. aus dem ERP-System sowie die Änderung der Daten erlauben
  • den Teams die Validierung der Daten während der Arbeit in Excel ermöglichen
  • weder Softwareentwicklung noch Programmierung erfordern

Mit diesen Tools können SCM-Teams die Dateneingabe und -verarbeitung rationalisieren, denn die manuelle Bearbeitung von ERP-Daten wird minimiert und eine doppelte Dateneingabe entfällt. Zudem profitieren sie von einer optimal integrierten Plattform für die gesamte Datenpflege: angefangen bei der Datensuche, -extraktion und -filterung über die Datenvalidierung bis hin zur abschließenden Aktualisierung im ERP-System.

3. Steuerung von mehr Prozessen

ERP-Systeme verfügen über gute Funktionen zur Verwaltung komplexer Teile der SCM-Prozesse. Sie haben aber einen entscheidenden Nachteil hinsichtlich der Stammdatenpflege. So sind etwa das Transport- und Verpackungsmanagement Musterbeispiele für Bereiche, in denen herkömmliche ERP-Implementierungen weit unter ihren Möglichkeiten bleiben, weil jede tiefer greifende Aufgabe enormen Aufwand für die Stammdatenpflege nach sich ziehen würde.

Mit den richtigen Tools für die schnellere und einfachere Durchführung von Stammdaten-Aufgaben können Unternehmen diese Funktionen in ihre ERP-Implementierung integrieren und so die ERP-Investition besser nutzen.

So kann Winshuttle helfen

Winshuttle gibt Ihrem Unternehmen die Tools, die Sie zum Erreichen dieser Ziele benötigen. Mit Winshuttle als Teil Ihrer Lean-Initiative können Sie noch schneller:

  • kontinuierliche Verbesserungen vornehmen
  • wertvolle Ressourcen freisetzen
  • mehr Prozesse steuern

Winshuttle macht all das möglich – mit schnelleren Tools, für die Sie keine Programmierkenntnisse benötigen. Leben Sie den „Lean Way of Life“!


Über den Autor

Nach seinem Informatikstudium an der ETSII in Sevilla sowie 10 Jahren Tätigkeit im Bereich SAP SCM (Supply-Chain-Management) wechselte Israel Rosales zu Winshuttle, wo er derzeit als Enterprise Solutions Manager mit den Spezialgebieten Lean-Methode, SCM und Stammdaten tätig ist. Wenn ihn gerade keine ERP-Probleme beschäftigen, verbringt er Zeit mit seiner Frau, seinem Kind und seinen beiden Hunden.


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