Was ist eine Usability-Plattform?

Vereinfachte Benutzeroberfläche, höhere Rentabilität

ERP-Architektur

Die meisten ERP-Systeme, wie beispielsweise SAP, basieren auf einer dreischichtigen Architektur bestehend aus Datenbankschicht, Anwendungsschicht und Client- oder Benutzeroberflächenschicht. Diese Schichten werden auch als Daten-, Geschäfts-/Logik- und Präsentationsschicht bezeichnet. ERP-Anwendungen werden im Allgemeinen an einer Vielzahl von Standorten bereitgestellt. Während die Server zentralisiert sein können, sind die Clients meist auf verschiedene Standorte innerhalb des Unternehmens verteilt.

In der Vergangenheit haben sich die Softwareentwickler häufig darauf konzentriert sicherzustellen, dass die Daten- und die Geschäfts-/Logik-Schichten eines Systems stabil und funktionstüchtig sind und weniger auf die Präsentations-/Benutzeroberflächenschicht geachtet. Das gilt vor allem für ERP-Systeme, bei denen eine absolute Verlässlichkeit der Daten- und Anwendungslogik wesentlich wichtiger ist als die Sicherstellung einer einfachen und effizienten Benutzeroberfläche – zum Beispiel beim Datenerfassungssystem eines Unternehmens.

Serviceorientierte Architektur

Die meisten ERP-Systeme basieren heutzutage auf einer serviceorientierten Architektur oder entwickeln sich mehr und mehr dazu. Im Allgemeinen erfordert die Serviceorientierung eine lose Verbindung von Diensten mit den Betriebssystemen und weiteren Technologien, die diesen Anwendungen zugrunde liegen. Eine SOA teilt Funktionen in bestimmte Einheiten oder Dienste auf, die über ein Netzwerk verfügbar gemacht werden, damit die Anwender sie in der Produktion der Anwendungen kombinieren und wiederverwenden können.

Mit dem Siegeszug der serviceorientierten Architekturen und der Entwicklung der APIs, die neue Wege für den Zugriff auf die Anwendungsschicht ermöglichen, können alternative ERP-Benutzeroberflächen nun sicher und effizient eingesetzt werden. Diese Entwicklung eröffnet eine Reihe von Möglichkeiten, um den Umgang der ERP-Systemanwender mit diesen Produkten deutlich zu verbessern. Eine ERP-Usability-Plattform nutzt die Vorteile von APIs optimal aus und gibt den Anwendern die Möglichkeit, mit dem ERP-System über vertraute, bestens bekannte Anwendungen zu interagieren und so die Produktivität und die Rentabilität der ERP-Investition zu verbessern.

Integrierte Usability-Plattform

Die Winshuttle Usability Platform ist mittlerweile im 10. Release verfügbar und ermöglicht es mit dem einzigartigen integrierten Ansatz, die Benutzerfreundlichkeit von ERP-Systemen zu optimieren. Sie besteht aus einer kompletten Softwarefamilie, mit der die Kunden sichere und konforme Anwendungen, genannt Winshuttle Usability Assets, verfassen, implementieren, verwalten und steuern können.

Kunden können Winshuttle Usability Assets über eine Reihe von PC-, Web- und Mobilanwendungen und -benutzeroberflächen einsetzen, die die Anwender bereits kennen und regelmäßig verwenden. Mitarbeiter mit ganz unterschiedlichen Fähigkeiten und Vorkenntnissen können die Winshuttle Usability Assets gemeinsam und oftmals mit sehr geringem Schulungsaufwand verwenden. Dank der Flexibilität der Usability Plattform können die Mitarbeiter so gut wie alle ERP-Prozesse vereinfachen und sie flexibler und effizienter machen.

Die Winshuttle Usability Platform bietet der IT und den ERP-Anwendern der verschiedensten Abteilungen eine Umgebung ohne Programmierungsbedarf, um schnell wiederverwendbare Anwendungen selbst zu erstellen und damit die ERP-Transaktionen zu beschleunigen. Die Kunden können innerhalb von Tagen oder Wochen live gehen und somit eine schnellere Rentabilität ihres ERP-Systems erzielen.

Komponenten einer Usability-Plattform

Winshuttle definiert eine Usability-Plattform über die folgenden Eigenschaften:

  • Eingebaute Unterstützung für mehrere Oberflächen
  • Von Anwendern einsetzbar
  • Sicher und auditierbar
  • Auf Standards basierend
  • Keine Programmieranforderungen