Die Kosten schlechter Datenqualität

Von Israel Rosales am 17. February 2015

Wir kommen ständig mit Kunden in Kontakt, die versuchen, große Datenmengen zu bewältigen. Während den Gesprächen wird mir immer bewusst, wie wichtig es ist, das Stammdatenmanagement im Griff zu haben.

Überlegen Sie nur einmal, wie viele Einzelteile (= Materialstämme) beim Bau eines Kreuzfahrtschiffs verwendet werden. Wahrscheinlich gehört der Bau großer Schiffe zu den komplexesten Fertigungsleistungen unserer Zeit. Praktisch kein anderes Projekt erfordert eine längere Materialliste als ein Schiffsbauprojekt.

Für ein Kreuzfahrtschiff werden meistens mehr als 50.000 verschiedene Materialien verwendet:

  • Material für den Schiffsrumpf und die Aufbauten, z. B. Stahlplatten und -träger
  • Material für die Schiffstechnik, z. B. Rohrleitungen und KabelMaster Data cruise
  • Material für die Oberflächengestaltung, z. B. Farbe oder Lack
  • Komplexe Gerätschaften, z. B. Radaranlage oder Motoren
  • Millionen Schrauben, Muttern und Kleinteile
  • Einrichtungsgegenstände und Haushaltswaren, z. B. Tische, Betten, Besteck

Da kaum ein Schiff einem anderen exakt gleicht, verläuft ihre Fertigung klassisch nach dem ETO-Prinzip („Engineer to Order“, produkt- oder lösungsspezifische Konfiguration und Entwicklung). Bei der Fertigung der Komponenten und dem Bau des Schiffs arbeiten daher viele verschiedene Teams und Firmen gemeinsam die komplexen Arbeitsaufträge ab.

Höchstwahrscheinlich sind Sie nicht im Schiffbau tätig. Die typischen Probleme im Datenmanagement werden Sie aber sicher trotzdem kennen.

Überflüssige Komponenten

Aufgrund von mehrfach angelegten Materialdaten lagern Sie mehr Komponenten als erforderlich ein – das bedeutet Mehrkosten.

Fehlerhafte Materialdaten

ProduktionEin möglicher Fehler sind unterschiedliche Maßeinheiten zwischen Beschaffung und Produktion, die Nacharbeit erforderlich machen. Stellen Sie sich nur einmal vor, die NASA würde beim Bau eines Satelliten Meter und Yard verwechseln. Es wären so viele Komponenten (Gehäuse, Bauteile usw.) betroffen, dass der Satellit gar nicht erst zusammengebaut werden könnte – ganz zu schweigen davon, dass er je richtig funktionieren würde. Fehlerhafte Materialdaten verzögern sowohl die Beschaffung als auch die Fertigung.

Die Liste der Probleme, mit denen Sie sich wegen inkorrekter Daten herumschlagen müssten, ist endlos. Denn bestimmt haben Sie zwar das Material, das Sie für Ihre Produkte benötigen, ob das nun Schiffe, Autos, Kekse, Handys oder Medikamente sind. Voraussetzung aber sind eindeutige, korrekte und effizient organisierte Stammdaten, die keine unnötigen Kosten verursachen.

Winshuttle verhilft Ihnen zu perfekten Datenqualität Ihrer Stammdaten – mit Tools, die keine Programmierkenntnisse voraussetzen, und mit kleinen, übersichtlichen Verbesserungsschritten statt einer „Big-Bang“-Implementierung. Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Seite zu Winshuttle for Master Data.

Über den Autor

Israel Rosales

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